Dialogforum zur Katastrophenvorsorge
Schnelles Krisenmanagement – Hilfe grenzübergreifend organisieren
11.–13. Oktober 2026 |
Bonn










Format
Drei Tage. Eine gemeinsame Aufgabe:
Ein neues Koordinationsgefüge im Krisenmanagement
Erfolgreiches Krisenmanagement braucht abgestimmte Nahtstellen zwischen Institutionen, Sektoren und Entscheidungsebenen.
11.–12. Oktober: 24h-Makeathon
Ort: Digitalhub Bonn
ab 13:00 Uhr
Der Makeathon ist eine 24-stündige Ideenschmiede für digitale Lösungen: Soforthelfer-Initiativen bringen konkrete Herausforderungen aus ihrem Einsatzalltag ein. Gemeinsam mit Fachleuten aus unterschiedlichen Bereichen entwickeln sie daraus erste Lösungskonzepte.
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- Unterschiedliche Fachrichtungen und Perspektiven zusammenbringen
- Ideenschmiede, Arbeitsabläufe erleichtern, Hilfsstrukturen auf andere Netzwerke und Einsatzsituationen übertragbar machen
13. Oktober : Dialogforum
Ort: Haus der Evangelischen Kirche Bonn
09:00–17:00 Uhr
Das Dialogforum bringt Verantwortungsträger in Krisenvorsorge und Krisenbewältigung zusammen und richtet den Blick auf die Zusammenarbeit über Organisations-, Zuständigkeits- und Ländergrenzen hinweg.
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- Ergebnisvorstellung aus der 24h-Makeathon-Ideenschmiede
- Drei Panels zu zentralen Herausforderungen der Krisenvorsorge (Stromversorgung, Lagebild und Handlungskompetenz)
- Impulse zu vielfältigen Fähigkeiten und Erfahrungen in Krisenvorsorge und Krisenbewältigung
- Teilnahme an allen drei moderierten Thementischen
12. Oktober: Abendempfang
Ort: Uniclub Bonn
17:00–20:00 Uhr
Abendempfang: Resilienz braucht das WiR
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- Würdigung der Makeathon-Teams und ihrer Ergebnisse
- 25 Jahre GIQS e. V. und grenzübergreifende Zusammenarbeit
- Ausblick auf den UN-Tag der Katastrophenvorsorge und das erste Dialogforum in Bonn

Alle Teilnehmenden durchlaufen alle drei moderierten Thementische. Im Anschluss folgt eine gemeinsame Diskussion im Plenum.
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- Soforthelfer-Netzwerke & Kooperation im Katastrophenschutz
- Zivil-Militärische Zusammenarbeit & gemeinsames Lagebild
- Grenzübergreifende Zusammenarbeit & europäische Anschlussfähigkeit
Detaillierter Programmablauf als PDF
Die ausführliche Programmübersicht wird fortlaufend aktualisiert.
ANMELDUNG
So können Sie sich anmelden

Am Dialogforum teilnehmen
Eigene Erfahrungen und Perspektiven in fünf moderierte Gesprächsrunden einbringen und sich mit Akteuren aus Praxis, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft austauschen und neue Kooperationen anstoßen.
Zielgruppe: Fachpraxis, Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und engagierte Netzwerke.

Am 24h-Makeathon teilnehmen
Gemeinsam mit anderen Teilnehmenden digitale Lösungskonzepte für reale Herausforderungen entwickeln.
Zielgruppe: Soforthelfer-Initiativen, Studierende und Auszubildende aus IT, Technik und verwandten Bereichen, IT-Fachleute sowie Menschen mit Bezug zu Katastrophenvorsorge, Krisenmanagement.

Soforthelfer-Initiative
Bringen Sie eine konkrete Herausforderung aus Ihrem Einsatzalltag in den Makeathon ein und entwickeln Sie gemeinsam mit einem interdisziplinären Team erste digitale Lösungsansätze.
Zielgruppe: Soforthelfer-Initiativen, Engagierte aus der Krisenvorsorge und Katastrophenhilfe, ICT-Fachleute

Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist ein Makeathon?
- Ein Makeathon ist ein kollaboratives Innovationsformat, bei dem interdisziplinäre Teams innerhalb eines kurzen Zeitraums konkrete physische oder digitale Prototypen entwickeln. Als Wortschöpfung aus „Make“ und „Marathon“ verbindet das Event kreatives Problemlösen mit direktem Bauen, Programmieren und Handwerken. Ziel ist es, innovative Ideen in kürzester Zeit von der ersten Skizze bis zu einem funktionierenden Modell umzusetzen.
Wer nimmt am Dialogforum am 13. Oktober teil?
- Das Dialogforum bringt Akteure aus unterschiedlichen Verantwortungsbereichen für Krisenvorsorge auf Augenhöhe miteinander ins Gespräch. Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Politik, Einsatzorganisationen im Rahmen der zivilen und militärischen Zusammenarbeit, Soforthelfer-Initiativen und weitere ehrenamtliche Hilfsgruppen tauschen erstmals ihre Erfahrungen auf europäischer Ebene miteinander aus. Ziel ist es, voneinander zu lernen und neue Verbindungen für Krisenvorsorge und Resilienz aufzubauen.
Wie können sich Soforthelfer-Initiativen am Makeathon beteiligen?
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Soforthelfer-Initiativen bringen eine konkrete Herausforderung aus ihrem Einsatzalltag und ihre Praxiserfahrung mit. Gemeinsam mit einem interdisziplinären Team und ICT-Fachleute entwickeln sie daraus für sie maßgeschneiderte digitale Lösungen.
Dabei geht es darum, Arbeitsabläufe zu erleichtern, Prozesse zu verbessern und Lösungen zu entwickeln, die möglichst auch auf andere Regionen oder vergleichbare Netzwerke in Europa übertragbar sind
Zum Abschluss stellt das Team sein gemeinsam entwickeltes Lösungskonzept in einem 10-minütigen Pitch einer interdisziplinären Jury vor. Am Abend des 12. Oktobers werden die Ergebnisse verkündet und die Teams für ihr Engagement gewürdigt.
Nach Ihrer Anmeldung bzw. Interessensbekundung setzen wir uns als Veranstalter per E-Mail mit Ihnen in Verbindung, um Ihre Herausforderung und die mögliche Beteiligung am Makeathon zunächst gemeinsam zu besprechen.
Kann ich auch nur am Dialogforum teilnehmen?
- Ja, absolut. Die Anmeldung zum Dialogforum (13. Oktober) steht allen Fachleuten und Interessierten offen, unabhängig von einer Teilnahme am Makeathon.
Wie stärkt das neue Veranstaltungsformat die Zusammenarbeit in der grenzübergreifenden Krisenvorsorge?
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Da Krisen und Katastrophen weder an Zuständigkeiten noch an Ländergrenzen halt machen, muss schon vor der Krise eine grenzübergreifende Zusammenarbeit gepflegt werden. Nur so kann Krisenbewältigung schneller werden. Um im Ernstfall schnell und abgestimmt handeln zu können, braucht es verlässliche Kontakte und Netzwerkstrukturen in Europa.
Die Europäische Genossenschaft EQAsce und die gemeinnützige Forschungs- und Entwicklungsplattform GIQS e.V. sind Beispiele und Treiber beim Aufbau einer nachhaltigen Kommunikationsstruktur über die Grenzen hinweg.
Das Dialogforum bringt Menschen und Organisationen zusammen, die im Alltag nicht immer direkt miteinander arbeiten, im Krisenfall aber aufeinander angewiesen sein können. Ziel ist es, den Austausch zu stärken, neue Kontakte zu schaffen und unterschiedliche Erfahrungen zusammenzubringen.
Der Makeathon greift diesen Ansatz praktisch auf: Hier werden konkrete Herausforderungen gemeinsam bearbeitet und neue digitale Ideen entwickelt. So kommen unterschiedliche Akteure nicht nur miteinander ins Gespräch, sondern arbeiten auch gemeinsam an möglichen Lösungen.
Mit dem wiederkehrenden Veranstaltungsformat entwickelt sich eine Art Think Tank für Krisenvorsorge und Resilienz für die europäische Intergroup on Resilience, Disaster Management and Civil Protection. WiR ist eine Plattform, auf der neue Ideen entstehen, Akteure dauerhaft vernetzt werden und Impulse für mehr Sicherheit und Resilienz in Europa entwickelt werden.
Warum ist das Dialogforum grenzübergreifend ausgerichtet?
- Entscheidend ist, dass Zusammenarbeit auch über Zuständigkeiten, Organisationen und Regionen hinweg funktioniert.Ein wichtiger Blick richtet sich dabei auf die Nahtstellen zwischen den beteiligten Akteuren.
Gerade dort, wo Informationen, Zuständigkeiten und unterschiedliche Strukturen aufeinandertreffen, müssen Verbindungen funktionieren und Zusammenarbeit vorbereitet sein.Das Dialogforum möchte diese Schnittstellen stärker in den Blick nehmen, Erfahrungen über Grenzen hinweg zusammenbringen und die Vernetzung bereits vor einer Krise stärken.
KONTAKT
Das Organisationsteam steht für Rückfragen und eine individuelle Abstimmung gerne zur Verfügung.



















Philipp Kenntner